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Paro­dontitis­behandlung

Die Parodontitis – eine chronische Entzündung des Zahnhaltegewebes − entwickelt sich durch Bakterien, die sich in den Zahnbelägen befinden. Studien zufolge leiden mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland an einer Parodontitis. Leider wird die Erkrankung häufig viel zu spät erkannt, da sie über lange Zeit schmerzfrei verlaufen kann.

Wie entsteht Parodontitis?

Durch bakterielle Beläge auf den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen entzündet sich das Zahnfleisch. Wenn sich die Bakterien vermehren und in das Zahnhaltegewebe vordringen, löst sich das Zahnfleisch vom Knochen – es entstehen sogenannte Zahnfleischtaschen. In diesen wiederum breiten sich die Bakterien ungestört weiter aus und die Entzündung kann auf den Kieferknochen übergehen.

Parodontitis bedroht den Halt gesunder Zähne

Für eigentlich gesunde Zähne ist die Parodontitis zunehmend ein Problem, da im Verlauf der Erkrankung Zahnfleisch, Zahnhaltefasern und Kieferknochen zerstört werden. Als Folge lockern sich die Zähne und fallen aus. Da die Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, kann sie nicht geheilt, aber durch eine systematische Behandlung zum Stillstand gebracht werden.

Paro­dontitis­behandlung

Nachsorge immens wichtig

Die engmaschige und langfristige Nachsorge ist eine wichtige Voraussetzung, um die erreichte Mundgesundheit erhalten zu können. Wir arbeiten nach dem speziellen Konzept der Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT).

Dr. Ralph Stein: besondere Qualifikationen bei Paro­dontitis­behandlungen

Bei uns sind Sie in guten Händen: Dr. Ralph Stein ist für Paro­dontitis­behandlungen speziell ausgebildet, hat in der Parodontologie einen Tätigkeitsschwerpunkt erworben und bietet Ihnen umfangreiches Fachwissen auf aktuellem Stand.

Parodontitisbehandlung in Dortmund

Seit Juli 2021 gibt es eine neue Behandlungsrichtlinie für Parodontitis. Nun werden mehr Bausteine der Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, insbesondere auch bei älteren Patienten oder Menschen mit Pflegebedarf. Das Ziel ist es, die Patienten aktiv in die Therapie mit einzubinden – denn eine gründliche häusliche Mundhygiene ist, in Kombination mit regelmäßigen Kontrollterminen beim Zahnarzt, die beste Vorsorge gegen Parodontitis.

Bei der nicht-chirurgischen (geschlossenen) Paro­dontitis­behandlung werden die Zahnfleischtaschen, die sich im Verlauf einer Parodontitis bilden, der Zahnfleischrand und die Oberflächen der Zahnhälse und -wurzeln gründlich gereinigt.

Mit der Unterstützung durch Ultraschalltechnik führen wir die Behandlung noch effizienter und schonender durch.

Reicht die geschlossene Behandlung nicht aus, um die Parodontitis zu stoppen, kann eine chirurgische Behandlung erforderlich sein. Auch weitere parodontalchirurgische Maßnahmen sind in einigen Fällen empfehlenswert.

Ein Parodontitisrisikotest ist unter Umständen sinnvoll, um die Anzahl der Bakterien zu bestimmen und die Intensität und die Art der Behandlung darauf ausrichten zu können. Er wird meist mehrmals, vor und während der Therapiephase, zur Kontrolle durchgeführt.

Fakt 1: Parodontitis zählt zu den weltweit häufigsten chronischen Erkrankungen.
Fakt 2: Bei Erwachsenen ist Parodontitis (und nicht etwa Karies) die Hauptursache für Zahnverlust.
Fakt 3: Da die Parodontitis zunächst meist schmerzfrei verläuft, bleibt sie häufig über Jahre hinweg unerkannt und somit auch unbehandelt.
Fakt 4: Symptome einer Parodontitis können gerötetes, entzündetes Zahnfleisch, Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang und Mundgeruch sein.
Fakt 5: Parodontitis hat Auswirkungen auf den Gesamtorganismus und beeinflusst z. B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Rheuma negativ.

Mehr über die Paro­dontitis­behandlung erfahren Sie in der Gesundheitswelt.

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