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März 2017 – Kariesschutz für Backenzähne

Auf den Kauflächen der Backenzähne befinden sich Furchen, Grübchen und Vertiefungen, die man als Fissuren bezeichnet. Sind diese sehr tief und eng, können sich darin leicht bakterielle Beläge festsetzen und zu Karies führen – denn für die Borsten der Zahnbürste sind sie nicht erreichbar. Daher ist es empfehlenswert, die Fissuren versiegeln zu lassen.

Die Vorteile der Fissurenversiegelung

Die Versiegelung sorgt für ebene Kauflächen und erleichtert somit die tägliche Zahnpflege. An den versiegelten Stellen haben die bakteriellen Zahnbeläge keinen Kontakt mehr mit dem Zahnschmelz.

Somit werden die Kauflächen der Zähne dauerhaft vor Karies geschützt. Wissenschaftliche Kontrolluntersuchungen bestätigen entsprechende Langzeiterfolge.

Wann wird eine Fissurenversiegelung durchgeführt?

Bei Kindern sollte diese Vorbeugemaßnahme bei den bleibenden großen Backenzähnen insbesondere dann erfolgen, wenn ein erhöhtes Kariesrisiko besteht oder die Fissuren sehr tief und zerklüftet sind. Diese Zähne sind in der ersten Zeit nach dem Durchbrechen generell besonders kariesgefährdet.

Aus zahnmedizinischer Sicht kann unter Umständen auch eine Versiegelung der kleinen Backenzähne oder der Milchmahlzähne angezeigt sein. Bei Erwachsenen kommt eine Fissurenversiegelung bei erhöhtem Kariesrisiko bzw. bei erschwerter Mundhygiene (zum Beispiel bei Patienten mit festsitzenden Zahnspangen) in Betracht.

Wir beraten Sie individuell dazu, ob, wann und bei welchen Zähnen eine Fissurenversiegelung für Ihr Kind oder für Sie selbst empfehlenswert ist.

 

Zur nächsten März-News: Kieferknacken, Kopf- oder Nackenschmerzen?